Deine Zähne – Kauwerkzeug mit großen Aufgaben

23. Februar 2026

Essen und Sprechen geht ohne Zähne nur schwer. Deine Zähne wollen also gepflegt sein!

Liebe Lehrpersonen,

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Das menschliche Gebiss

Es gibt drei Arten von Zähnen:

  • Die Schneidezähne sind eher klein und oben flach. Mit ihnen kann man beim Essen abbeißen oder abschneiden, daher auch ihr Name.
  • Die Eckzähne sind etwas größer und spitz. Kannst du zum Beispiel das Stück Fleisch nicht abbeißen, kannst du es vielleicht abreißen.
  • Die Backenzähne sind die größten Zähne. Sie werden auch Mahlzähne genannt. Sie zermahlen die Nahrung, bis die klein genug ist, dass man sie hinunterschlucken kann. Es gibt die kleinen und die großen Backenzähne.

Schneide- und Eckzähne haben eine Wurzel. Backenzähne haben mindestens zwei.

So ist ein Kindergebiss aufgebaut.
Grafik: Shutterstock / Oleksandr Drypsiak

Der Zahn besteht aus mehreren Teilen:

Ein Zahn besteht aus vielen Schichten.
Grafik: Shutterstock / ODE.Studio
  • Die Zahnkrone ist der sichtbare Teil des Zahns. Sie wird ummantelt vom Zahnschmelz. Das ist die äußere, harte Schicht des Zahns. Sie schützt den Zahn, zum Beispiel beim Kauen. Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz im menschlichen Körper.
  • Das Zahnbein liegt unter der Zahnkrone. Es ist nicht ganz so hart und schützt das Zahnmark. Der Zahnschmelz schützt das Zahnbein.
  • Das Zahnmark befindet sich ganz innen im Zahn. Dort sind Nerven und Blutgefäße. Dieser Teil sorgt dafür, dass der Zahn lebt und Schmerzen fühlen kann. Hier liegt auch die Zahnwurzel, die den Zahn im Kieferknochen verankert.

Warum fallen die Milchzähne aus?

Milchzähne wackeln und fallen dann heraus.
Foto: Shutterstock / Kittyfly

Die ersten Zähne, die Kinder bekommen, sind Milchzähne. Sie heißen so aus zwei Gründen: Erstens haben die Zähne die gleiche Farbe wie Milch; die späteren Zähne haben eine gelblichere Farbe. Zweitens wachsen Milchzähne in dem Alter, in dem Kinder viel Milch trinken. Kinder haben in der Regel zwanzig Milchzähne. Wenn du wächst, wachsen Mund und Kiefer natürlich mit. Milchzähne können aber nicht mitwachsen. Deshalb muss der Körper sie austauschen. Wäre das nicht so, hätten Erwachsene ganz schön große Lücken zwischen den Zähnen!

Jeder Milchzahn hat eine Wurzel, die den Zahn im Kiefer hält wie ein Anker. Die Wurzel bildet sich aber mit der Zeit zurück. Fresszellen fressen die Wurzel auf. Ist sie komplett weg, wackelt der Zahn und fällt aus dem Kiefer. Die „erwachsenen“ Zähne wachsen unter den Milchzähnen nach. In der Regel haben Erwachsene 32 Zähne. Deren Wurzeln werden übrigens nicht angegriffen. Fresszellen fressen nur die Wurzeln von Milchzähnen.

Warum tun Zähne weh?

Zahnschmerzen findet niemand toll!
Foto: Shutterstock / AYO Production

Oft kommen Zahnschmerzen von einem kranken Zahn, der Karies hat. Das passiert, wenn Bakterien die Zähne angreifen und Löcher entstehen. Aber auch entzündetes Zahnfleisch kann wehtun. Zähneputzen kann Schmerzen auslösen, wenn der Zahn sehr empfindlich ist. Ein Besuch beim Zahnarzt oder der Zahnärztin hilft dir weiter.

Die richtige Mundhygiene

Zu viele Bakterien im Mund schaden nicht nur deinen Zähnen. Über den Mund gelangen sie in den Körper und können dort Schaden anrichten. Hier sind ein paar Tipps für die richtige Zahnpflege:

  • Zweimal am Tag putzen: morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen!
  • Mindestens zwei Minuten lang putzen!
  • Alle Zähne überall putzen: die Kauflächen (auf den Backenzähnen), die Außenflächen und die Innenflächen!
  • Erbsengroße Menge Zahnpasta!
  • Regelmäßig die Zahnbürste austauschen!

Auch wenn deine Zähne gesund sind, solltest du zwei Mal im Jahr zur Zahnarztkontrolle. So bleiben sie nämlich auch gesund.

Tut ein Zahn weh, solltest du schnellstmöglich zum Zahnarzt!