Der Buddhismus – Eine Reise zur Erleuchtung
1. Juni 2026Neue Serie: Die Weltreligionen
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- Das Judentum
- An etwas glauben ohne Religion
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Wo kommt der Buddhismus her?
Siddhartha Gautama wurde vor über 2500 Jahren in Nepal als reicher Prinz geboren. Als er das Leid der Menschen sah, verzichtete er auf seinen Reichtum. Er lebte einfach und meditierte viel. Gläubige meinen, dass er deshalb „erleuchtet“ wurde. Danach wurde er „Buddha“ („der Erwachte“) genannt. Siddharta Gautama verbreitete als Buddha sein Wissen – so entstand der Buddhismus.

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Gut zu wissen: Siddhartha Gautama glaubte, dass jeder Mensch die Erleuchtung erreichen kann.
Das Oberhaupt

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Der Buddhismus hat kein gemeinsames Oberhaupt. Bekannt ist der Dalai Lama, das Oberhaupt des Buddhismus in Tibet. Das ist ein Land in Asien zwischen China und Indien. Gläubige sehen den Dalai Lama als weisen Menschen, der zeigt, wie man zusammen mitfühlend lebt. Er wird nicht gewählt. In Tibet glaubt man, dass er immer wieder neu geboren wird.
Wo leben die Buddhisten und Buddhistinnen?
Der Buddhismus ist die viertgrößte Religion der Welt. Etwa 500 Millionen Gläubige leben in Asien, zum Beispiel in China, Japan, Myanmar, Nepal und Thailand.
Woran glauben die Menschen?
Im Buddhismus gibt es keinen Gott. Die Gläubigen versuchen, die Welt und das Leben zu verstehen. Viele Buddhisten und Buddhistinnen glauben an die Wiedergeburt. Ob man als Mensch oder Tier wiedergeboren wird, hängt vom Karma ab. Karma bedeutet, dass jede Handlung Folgen hat. Gier und Hass führen zu einem schlechten Karma. Mitgefühl und Bescheidenheit unterstützen ein gutes Karma. Das Hauptziel des buddhistischen Glaubens ist die Erleuchtung. Wer sie erreicht, gelangt nach seinem Tod ins Nirwana und wird nicht mehr wiedergeboren.

Gut zu wissen: Im Buddhismus gelten manche Tiere als besonders weise. Die Schildkröte steht für Geduld, Ruhe und Ausdauer.
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Wichtige Regeln
Buddhisten sollen nicht lügen und nicht stehlen. Auch sollen sie keine Lebewesen verletzen oder töten. Deshalb leben viele Gläubige vegetarisch.
Die Kleider der Gläubigen
Mönche und Nonnen tragen schlichte Roben. Sie stehen für Bescheidenheit und Einfachheit. Farbe und Form der Kleidung können je nach Land und Orden unterschiedlich sein; meist sind sie in Gelb, Orange oder Braun gehalten.
Ein Orden ist eine Gemeinschaft von Menschen, die gemeinsam nach religiösen Regeln leben, wie zum Beispiel Mönche oder Nonnen im Buddhismus.

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Geschichten, Bücher und Symbole
- Das Dharma-Rad erinnert daran, dass das Leben ein Kreislauf ist. Geburt und Wiedergeburt hören erst mit der Erleuchtung auf.
- Das Buch Tripitaka überliefert die Lehren des Buddha. Auch Regeln für das Klosterleben der Mönche und Nonnen stehen darin.
- Die typischen Buddha-Statuen erinnern an den allerersten Buddha.
Gut zu wissen: Der Buddhismus gehört zu den fünf großen Weltreligionen. Dazu zählen auch Christentum, Hinduismus, Islam und Judentum.
Was machen Gläubige im Alltag?

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Zum Buddhismus gehört das Meditieren. Dabei sitzt man ganz ruhig und achtet auf seinen Atem. So sollen die Gedanken langsam und leise werden. Klingt einfach, ist es aber nicht! Meditieren muss man üben. Man kann dazu eine Klangschale nutzen. Der sanfte Ton und die Schwingungen beruhigen und fördern die Konzentration. Gebetsfahnen hängen die Buddhisten und Buddhistinnen auf, um Gebete in den Himmel zu schicken.
Besondere Feste

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Beim Vesakh-Fest werden der Geburtstag, die Erleuchtung und der Todestag des Buddha gefeiert. Es finden Umzüge statt und die Stadt wird mit Lichtern dekoriert. Es ist auch der Tag der guten Vorsätze und Taten. Arme Menschen und Tiere sollen besonders gut behandelt werden.
Lies in der nächsten Ausgabe im September 2026 oder online mehr über das Christentum!
