Die Titanic

21. September 2026

Die Klasse C4.2 aus Kleinbettingen hat die Titanic genauer unter die Lupe genommen. Gemeinsam beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte des berühmten Schiffes – von seiner Ausstattung und den Menschen an Bord, über seine Reise und den tragischen Untergang, bis hin zu seiner Entdeckung und seiner Bedeutung bis heute.

Die Klassen auf der Titanic

Die erste Klasse

Die Passagiere der ersten Klasse hatten die größten und schönsten Kabinen. Sie bekamen hochwertiges Essen und konnten viele Freizeitangebote wie Schwimmbad, Fitnessraum und türkisches Bad nutzen.

Die zweite Klasse

Auch die zweite Klasse bot guten Komfort. Es gab eine Bibliothek sowie Möglichkeiten zum Spielen und zur Freizeitgestaltung. Die Ausstattung war jedoch einfacher als in der ersten Klasse.

Die dritte Klasse

In der dritten Klasse reisten viele Familien und junge Menschen, die auf ein besseres Leben in Amerika hofften. Trotz einfacher Unterkünfte wurde oft gemeinsam gesungen, getanzt und gefeiert. Die Menschen in den verschiedenen Klassen hatten unterschiedliche

Überlebenschancen. Viele Passagiere der dritten Klasse erreichten die Rettungsboote nicht rechtzeitig. Deshalb starben dort besonders viele Menschen.

Illustration: Shutterstock / Cali6ro

Die Fahrt

Die Reise begann im Hafen von Southampton in England. Ziel war New York, das die Titanic jedoch nie erreichte. Unterwegs machte sie Halt in Cherbourg (Frankreich) und Queenstown (Irland). Am 10. April 1912 verließ die Titanic Europa und fuhr auf den Atlantik hinaus.

Das Unglück

Am 14. April 1912 ereignete sich eine der größten Schiffskatastrophen der Geschichte. In der Nacht wurde ein Eisberg gesichtet. Trotz eines Ausweichversuchs stieß die Titanic mit ihm zusammen. Nach der Kollision dauerte es etwa zwei Stunden und 40 Minuten, bis das Schiff sank. Das Wasser war rund -2 °C kalt, so dass viele Menschen die Kälte nicht überlebten.

Die Rettung

Nach dem Zusammenstoß wurden die Rettungsboote zu Wasser gelassen. Allerdings gab es nicht genügend Plätze für alle Menschen an Bord. Zuerst durften Frauen und Kinder einsteigen.

Die Titanic sendete Notrufe aus. Das Schiff Carpathia empfing sie und rettete etwa 700 Überlebende. Mehr als 1.500 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.

Die Folgen und die Entdeckung

Das Unglück führte zu strengeren Sicherheitsvorschriften. Schiffe mussten nun mehr Rettungsboote mitführen und Eiswarnungen ernster nehmen.

Der amerikanische Meeresforscher Robert D. Ballard entdeckte das Wrack 1985 mithilfe eines Unterwasserroboters. Dadurch konnten Wissenschaftler mehr über die Titanic und ihren Untergang erfahren.

Heute liegt das Wrack der Titanic auf dem Meeresboden und wird langsam durch Rost und Bakterien zerstört. Wissenschaftler vermuten, dass große Teile bis etwa 2050 verschwunden sein könnten.

Die Titanic war ein sehr imposantes Schiff.
Illustration: C4.2 aus Kleinbettingen

Erinnerung an die Titanic

Der Film Titanic kam 1997 ins Kino. Regisseur war James Cameron. Neben dem Schiffsunglück erzählt der Film die Liebesgeschichte von Jack (Leonardo DiCaprio) und Rose (Kate Winslet). Der Film gewann elf Oscars und wurde weltweit sehr erfolgreich. Er kostete etwa 200 Millionen US-Dollar und spielte mehr als 1,8 Milliarden US-Dollar ein.

Bis heute erinnern Filme, Bücher, Lieder, Videospiele und Museen an die Titanic. In den USA und in Paris können Besucherinnen und Besucher viel über das Schiff und seine Geschichte erfahren.

Im Jahr 2016 baute Ryan McNaught ein Modell der sinkenden Titanic aus 120.000 Legosteinen. Er und sein Team arbeiteten rund 250 Stunden daran.

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