Bâtiments impressionnants au Luxembourg
23 février 2026Basilika St. Willibrord in Echternach

Foto: INPA
Die Basilika in Echternach ist nicht nur berühmt, sondern auch sehr alt. Vor über 1000 Jahren ließ Erzbischof Willibrord eine Kirche für seine Klostergemeinschaft bauen. Das war im Mittelalter. Immer wieder wurde die Basilika danach umgebaut und erweitert, aber viele alte Teile sind noch erhalten. Die seitlichen Kapellen kamen zum Beispiel erst viel später hinzu. Innen kann man die alte Krypta (Grabstätte) und bunte moderne Glasfenster bestaunen. Aber auch Wandmalereien aus dem 11. Jahrhundert und Gemälde kann man entdecken. Immer wieder in ihrer langen Geschichte wurde die Kirche beschädigt und musste repariert werden, zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg.
Erzbischof Willibrord (658-739) war Geistlicher und kam aus Northumbria (heute: England). Er ließ Kirchen bauen und brachte Menschen zum Christentum. Er ist der Gründer des Klosters in Echternach, wo er auch starb.
Mittelalterburg und Schloss in Beaufort

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Mitten in der Natur in Beaufort stehen ein Schloss und eine Burg. Die Burg stammt aus dem Mittelalter. Der Bau begann vor 1000 Jahren und dauerte sagenhafte 600 Jahre lang. Kein Wunder, dass deshalb die Burg aus unterschiedlichen Baustilen besteht: Romantik, Gotik und Renaissance. Zwischen April und November kann man die Ruine besichtigen. Das Schloss direkt neben der Burg stammt aus der Zeit der Renaissance. Es wurde vor über 350 Jahren gebaut und im Laufe der Jahre nur sehr leicht verändert. Es war der Wohnsitz einer reichen Adelsfamilie. Heute lebt dort niemand mehr. Im Schloss kann man beeindruckende Möbel bestaunen. Es gehören auch Gärten, Stallungen und eine Brennerei (Herstellung von Alkohol) zum Gebäude. Das Schloss kann man nur bei einer geführten Besichtigung erkunden (täglich um 11:00, 14:00 und 16:00 Uhr).
Schmelz in Düdelingen

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1882 wurde in Düdelingen eine Eisenfabrik gegründet. Dort entstanden Hochöfen, in denen Eisen hergestellt wurde. Die Fabrik wurde immer größer und immer mehr Stahl wurde produziert. Stahl braucht man zum Beispiel für Schienen, aber auch, um große Gebäude zu bauen. Die Anlage wurde immer wieder modernisiert. Für die Produktion war Wasser sehr wichtig. Daher entstand 1928 ein Wasserturm. Einige Jahre zuvor war die Fabrik umbenannt worden, und zwar zu ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange). Die ARBED ist vermutlich das bekannteste Unternehmen, das es je in Luxemburg gab. In der Minettgegend beschäftigte die ARBED viele Menschen. Heute liegt das Gelände brach, auch wenn es das Unternehmen noch gibt. Auf dem Gelände finden regelmäßig Kulturveranstaltungen wie Konzerte oder Ausstellungen statt. In den nächsten Jahren soll auf dem Areal ein neues Stadtviertel entstehen.

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Schiefermuseum in Obermartelingen

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Vor 200 Jahren begann man in Obermartelingen, Schiefer in unterirdischen Gruben abzubauen. Das Material brauchte man zum Beispiel für Dächer von Häusern. Am Anfang arbeiteten die Menschen mit Hammer und Pickel. Später halfen Maschinen bei der schweren Arbeit. Um 1900 arbeiteten in Obermartelingen etwa 600 Menschen im Schieferabbau. Der Schiefer wurde mit der Bahn in andere Länder gebracht. Die Familie Rother kaufte die Gruben und viele Häuser, und modernisierte das Dorf. Die Menschen lebten also dort, wo sie arbeiteten. Auch während der beiden Weltkriege war Schiefer sehr wichtig und wurde weiter abgebaut. Danach brauchte man Schiefer aber immer weniger. 1986 wurde die Grube geschlossen. Heute kann man sie besuchen, auch mit Schulklassen.

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Das INPA ist eine Organisation, die alte und wichtige Gebäude in Luxemburg schützt. Sie kümmert sich zum Beispiel um Burgen, Kirchen, Fabriken und Wohnhäuser, damit sie nicht kaputtgehen, und die Menschen sie auch in Zukunft bestaunen können.

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