Das Licht: Dieses unsichtbare Etwas, das Dinge sichtbar macht

1. Juni 2026
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Was ist Licht?

Licht ist eine Form von Energie. Es bewegt sich sehr schnell. Es geht von einer Quelle aus, wie der Sonne, einer Flamme oder einer Lampe. Dann gelangt es zu den Gegenständen und dringt in deine Augen ein. So kannst du sehen.

Wissenschaftler erklären das Licht auf zwei Arten: Es bewegt sich wie eine Welle, ähnlich wie eine Meereswelle. Oder sie sagen, dass es aus winzigen Energieteilchen besteht. Diese Teilchen nennt man Photonen. Ein Photon ist zu klein, um es einzeln zu sehen. Aber Milliarden von Photonen zusammen können einen Raum erhellen.

Deine Augen nehmen nur einen kleinen Teil des gesamten Lichts wahr, das es gibt. Dieser Teil wird als sichtbares Licht bezeichnet. Es gibt auch unsichtbares Licht, wie zum Beispiel Infrarot- und Ultraviolettstrahlung.

Farbe ist ein Bestandteil des Lichts. Das weiße Licht der Sonne enthält mehrere Farben. Deshalb kann ein Regenbogen entstehen. Wenn Licht auf einen Gegenstand trifft, wird ein Teil davon zu deinen Augen zurückgeworfen. Deshalb kannst du den Gegenstand sehen. Ein anderer Teil wird nicht zurückgeworfen. Er dringt in den Gegenstand ein. Man sagt dann, dass der Gegenstand das Licht „absorbiert“. Oft wird dieses absorbierte Licht ein wenig in Wärme umgewandelt. Es ist das zurückgeworfene Licht, das in deine Augen gelangt. Ein roter Apfel erscheint dir rot, weil er vor allem rotes Licht zurückwirft.

Vor der Elektrizität

Die „Höhlenmenschen“ nutzten das Feuer, um sich zu wärmen, Licht zu haben und Essen zuzubereiten.
Abbildung: Shutterstock / Esteban De Armas

Lange Zeit hatten die Menschen weder Glühbirnen noch Lichtschalter. Tagsüber war die Sonne die wichtigste Lichtquelle. Nachts musste man Licht erzeugen. In der Steinzeit benutzte man vor allem Feuer. Später machte man Feuer im Kamin, aber es gab auch Kerzen und Öllampen. Doch dieses Licht war schwach. Oft war es schwierig, abends zu lesen oder zu arbeiten.

Gaslampen

Später, um 1800, begann man, Gas zur Beleuchtung zu nutzen. Gaslampen spendeten mehr Licht als Kerzen. Sie konnten jedoch gefährlich sein, da sie sehr heiß wurden, Brände verursachen konnten und manchmal die Luft zum Atmen vergifteten.

Die Einführung der Glühbirne

Um 1880 beschäftigten sich mehrere Erfinder mit der elektrischen Beleuchtung. Nach und nach entstanden wirklich nützliche elektrische Lampen. Thomas Edison erfand die allererste Glühbirne. Sie veränderte den Alltag. Mit ihr konnte man einen Raum einfacher und länger beleuchten als mit einer Kerze.

Immer effizientere Lampen

Die ersten Glühbirnen erzeugten Licht, wurden dabei aber auch sehr heiß. Heute werden häufig LEDs verwendet. Eine LED kann mit weniger Strom viel Licht erzeugen. Außerdem hat sie eine wesentlich längere Lebensdauer.

Eine Erfindung, die alles verändert hat

Heute scheint es ganz einfach zu sein, das Licht anzuschalten. Man drückt einen Knopf, und der Raum wird hell. Doch hinter dieser kleinen Geste verbirgt sich eine lange Geschichte. Zunächst nutzten die Menschen das Feuer. Dann erfanden sie Kerzen, Öllampen und Gaslampen. Später lernten sie, Strom zu erzeugen und ihn in die Häuser zu leiten. Dank dessen ist Licht heute Teil des Alltags.