„Moien, ech si Polizist!“
13. April 2026![]() Dieses Bild verweist in der Druck-Ausgabe des Piwitsch auf Arbeitsblätter, die Sie als PDF-Download aufrufen können. | Liebe Lehrpersonen, Ein Arbeitsblatt zu diesem Artikel finden Sie hier. Weiteres begleitendes Unterrichtsmaterial zu anderen Artikeln finden Sie zu jeder Zeit auf www.piwitsch.lu/ab. |
Seit drei Jahren ist Angelo als Streifenpolizist im Einsatz. Kein Arbeitstag gleicht dem anderen. Von Streifenfahrten, Ermittlungen und Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern!
Als Polizist in der Oberstadt erlebt Angelo jeden Tag neue spannende Dinge. Am liebsten spricht er mit Leuten, hört ihnen zu und ist für sie da. Wenn er helfen kann, freut er sich – denn anderen zu helfen ist für Angelo das Schönste an seinem Beruf.

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Es muss nicht immer gleich eine wilde Verfolgungsjagd sein! Manchmal besteht Angelos Arbeit darin, Menschen, die sich nicht an die Regeln halten, freundlich zu erklären, warum sich alle an die Gesetze halten müssen. Das ist nicht immer ganz leicht. Manchmal werden Menschen wütend, wenn man ihnen sagt, dass sie etwas nicht tun dürfen. Als Polizist muss man dann ruhig und geduldig bleiben.
Sirene und Blaulicht
Als Angelo noch ein Kind war, durfte er einmal in einem echten Polizeiwagen mitfahren. Das war für ihn ein ganz besonderer Moment. Er durfte sogar das Blaulicht und die Sirene einschalten. Da wusste er ganz genau: Wenn ich groß bin, werde ich Polizist!
Jeder Tag ein neues Abenteuer!
Bei Angelo gleicht kein Tag dem anderen. Wenn seine Schicht beginnt, trifft er sich zuerst mit seinen Kollegen und Kolleginnen. Gemeinsam teilen sie die Aufgaben für den Tag untereinander auf. Manchmal gehen sie draußen auf Streife und fahren durch die Straßen.
An anderen Tagen haben sie Termine im Büro oder arbeiten an Ermittlungen. Dazu müssen alle wichtigen Informationen über einen Fall aufgeschrieben werden. Wenn alles gut vorbereitet ist, wird die fertige Akte an das Gericht weitergeleitet.

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Langweilig wird es nie. Als Polizist muss Angelo immer aufmerksam und flexibel sein, denn er weiß nie, was als Nächstes passiert.
Besonders spannend findet Angelo die Einsätze mit den Drogenspürhunden. Diese Hunde werden für den Einsatz bei der Polizei trainiert. Sie haben eine supergute Nase. Einmal waren Angelo und sein Kollege mit dem Hund im Stadtpark unterwegs. Der Hund schnüffelte hier und dort – und tatsächlich entdeckte er versteckte Drogen. Am Ende konnte der Täter sogar geschnappt werden!
Wenn Menschen zu Angelo ins Büro kommen, haben sie oft etwas Wichtiges verloren oder möchten eine Anzeige machen. Dann hört Angelo aufmerksam zu und schreibt alles genau auf. Das nennt man eine Vernehmung. Danach sammelt er mit seinem Team Hinweise und Beweise, damit sie herausfinden können, was genau passiert ist. So sorgt Angelo Schritt für Schritt dafür, dass die richtigen Personen gefunden werden.
Besondere Arbeitskleidung
Vor Schichtbeginn ziehen alle vom Team ihre Uniform an. So sieht jeder sofort, dass sie für die Polizei arbeiten. Dann prüfen sie ihre Ausrüstung. Dazu gehört zum Beispiel die schusssichere Weste. An der Weste wird eine kleine Kamera, die Bodycam, befestigt. Außerdem haben sie ein Funkgerät dabei, damit sie immer miteinander sprechen und einander schnell helfen können. Jeder Polizist und jede Polizistin hat eine eigene Identifikationsnummer, die an ihrer Uniform befestigt ist.

Für Notfälle gibt es verschiedene Einsatzmittel, zum Beispiel Schlagstock, Pfefferspray und die Dienstwaffe. Natürlich sind auch Handschellen Teil der Ausrüstung. Angelo hat das nicht alles dabei, weil er es jeden Tag benutzen würde, sondern damit er im Notfall vorbereitet ist und sich und andere Menschen schützen kann.
Die etwas andere Schule
Polizisten und Polizistinnen werden in der Polizeischule zwei Jahre lang gut vorbereitet. Dort lernen sie zum Beispiel, wie sie in schwierigen Situationen ruhig bleiben und sich im Notfall selbst verteidigen können.
Wer später einmal zur Polizei möchte, sollte neugierig sein und Freude daran haben, tatkräftig mit anzupacken. Besonders wichtig ist Teamarbeit, denn im Notfall muss man sich aufeinander verlassen können.
