Restmüll: Gar nicht so wertlos!
1. Juni 2026Aus den Augen, aus dem Sinn! Wenn du etwas in die Mülltonne wirfst, vergisst du es vermutlich sofort. Aber die schwarze Tonne ist kein schwarzes Loch; der Müll verschwindet nicht einfach so. Lies hier, was mit ihm passiert!
Was gehört eigentlich in den Restmüll?
Kurz gesagt: In die schwarze Tonne gehört alles, was nicht mehr recycelt oder kompostiert werden kann. Das ist nicht viel! Diese Dinge solltest du vorher aussortieren: Glas, Plastik, Metall, Bioabfall, Papier, Elektronik, Baumaterialien, Medikamente und Kleidung. Für diese Sorten von Abfall gibt es spezielle Mülltonnen und den Recyclinghof. Sie werden wieder verwertet, bekommen also eine neue Form und werden wieder benutzt.
Jedes Jahr werden in Leudelingen rund 165.000 Tonnen Müll abgeladen. Bei mindestens 850 Grad Celsius werden sie kontrolliert verbrannt. Die meisten schädlichen Stoffe werden bei der Verbrennung des Mülls zerstört. Im Rauch befinden sich aber auch Gase. Manche sind harmlos, andere können der Umwelt oder der Gesundheit schaden. Deswegen müssen die Rauchgase gefiltert werden. Dazu dienen eine Reinigungsanlage und ein Katalysator. Im Katalysator strömen die Rauchgase über spezielle Materialien. Das sind oft Metalle, die die schädlichen Stoffe in weniger gefährliche umwandeln.

Ein Großteil des Luxemburger Restmülls endet in Leudelingen. Dort befindet sich die einzige Müllverbrennungsanlage des Landes. Was nicht recycelt werden kann, kommt in einen riesigen Ofen. Durch die Verbrennung wird Hitze erzeugt und in Energie umgewandelt: So wird der Müll am Ende zu Strom und Fernwärme!
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Jeden Tag kommen in Leudelingen zwischen 120 und 150 Müllwagen an.







Gut zu wissen:
Fernwärme ist wie eine große Heizung für viele Häuser gleichzeitig. Wasser wird erhitzt und mit riesigen unterirdischen Pumpen zu den Häusern transportiert. Die Häuser brauchen dann keine eigene Heizung. Fernwärme ist besser für die Umwelt als einzelne Heizungen, weil die Wärme nur einmal für alle erzeugt wird.