Take Off – Die Science-Challenge-Show

7. Januar 2026

Am 9. Januar läuft die dritte Staffel der Sendung Take Off bei RTL an. Take Off ist eine Wissenschaftsshow für Jugendliche. Mädchen und Jungen zwischen 15 und 21 Jahren dürfen teilnehmen. Zwölf Jugendliche treten in vier Teams gegeneinander an. Am Ende kann aber nur ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin gewinnen. Wer kennt sich am besten mit Naturwissenschaften aus? Wer kann gut im Team arbeiten und zeigt Kreativität? 

Fotos: Take Off / Emmanuel Claude

Was passiert bei Take Off?

In jeder Folge müssen knifflige wissenschaftliche Aufgaben gelöst werden. Dabei geht es immer um naturwissenschaftliche Aufgaben. Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen ihr Können in Mathematik, Chemie und Physik unter Beweis stellen. 

Nach und nach müssen Kandidaten und Kandidatinnen die Show verlassen. Am Ende bleibt ein Gewinner oder eine Gewinnerin. Als Preisgeld gibt es 10.000 Euro! Du kennst dich mit wissenschaftlichen Experimenten nicht so gut aus, bist aber neugierig? Dann solltest du dir die Show ansehen! Naturwissenschaften werden in Take Off so erklärt, dass jeder und jede sie versteht. So hast du Spaß und lernst etwas dazu. Mehr Informationen findest du auf der Internetseite: www.takeoffshow.lu.

De Piwitsch hat sich vor dem Start der neuen Staffel mit einem Kandidaten und einer Kandidatin unterhalten. 

Loris Salvatore Bellucci
19 Jahre
Lycée Nic-Biever

De Piwitsch: Hast du dich schon immer für Naturwissenschaften interessiert? 

LB: Naturwissenschaften haben mich schon immer fasziniert. In meiner Freizeit schaue ich gern Videos über Experimente, um Neues dazuzulernen. Meine Stärke ist die Mathematik. Physik kriege ich auch ganz gut hin, aber in Chemie hatte ich immer Schwierigkeiten. Mit der Show hat sich das geändert. Ich konnte sehr viel dazulernen und interessiere mich jetzt auch mehr dafür. Mathe bleibt aber mein Lieblingsfach. Ich könnte mir gut vorstellen, das später auch zu studieren. 

In der Show konnte Loris sein Wissen unter Beweis stellen.

De Piwitsch: Take Off wird für das Fernsehen gedreht. Hast du dir ein Fernsehset so vorgestellt?


LB: Es gibt Filme und Serien, in denen erklärt wird, wie eine TV-Sendung entsteht. Daher wusste ich schon ein bisschen, was mich erwartet. Aber trotzdem gab es auch Überraschungen. Mir war nicht klar, wie streng der Ablauf ist. Hat einer der Moderatoren nur ein Wort falsch gesagt, muss neu aufgenommen werden. Manchmal mussten wir auch ganz schön lange warten, bis weitergedreht wurde, zum Beispiel wenn eine neue Challenge aufgebaut wurde. Aber es war echt spannend, mal zu sehen, wie so eine Sendung hinter den Kulissen entsteht. 

Moderiert wurde die Sendung von Olivier Catani, Joseph Rodesch und Lucie Zeches (v.l.n.r.)

De Piwitsch: Wie war es für dich, vor einer Kamera zu stehen? 

LB: Am Anfang war ich schon sehr nervös. Man sieht in der ersten Episode sicher, dass ich gezittert habe. Das ist aber auch normal. Es geht um viel und man hat Druck, weil man alles gut machen möchte. Zum Glück habe ich mich schnell daran gewöhnt. Die Atmosphäre war am Ende total entspannt. Außerdem rede ich sehr gern. Das ist schon ein Vorteil. Ich bin stolz darauf, dass ich die Teilnahme gut gemeistert habe. Ich denke, dass die Zuschauer und Zuschauerinnen mit mir etwas zum Lachen haben. 

De Piwitsch: Es haben ja mehrere Kandidaten und Kandidatinnen mitgemacht: Wie kamst du in der Gruppe zurecht?

LB: Ein paar von den Kandidaten kannte ich vorher schon. Aber auch beim Casting gab es die Möglichkeit, sich kennenzulernen. Als die zwölf Teilnehmer und Teilnehmerinnen feststanden, waren sie dann nicht mehr alle fremd. An den Drehtagen kamen wir sowieso ins Gespräch. Manchmal waren wir in den Teams nicht einer Meinung. In solchen Situationen war es wichtig, auf den Kapitän zu hören. Während der Challenge mussten wir die Streitigkeiten vergessen. Danach konnten wir uns dann aussprechen. 

De Piwitsch: Was muss man mitbringen, um bei so einer Show mitzumachen? 

LB: Für mich war es wichtig, mit viel Motivation an die Sache heranzugehen. Wenn es darauf ankam, habe ich versucht, mich gut zu konzentrieren. Ich habe mir vorher die Sendungen angesehen und wusste daher schon, was mich erwartet. Ich konnte mich also richtig darauf freuen. Angst braucht man sicher nicht zu haben. Man lernt viele Menschen kennen, die alle supernett sind. Auch das Casting ist sehr interessant. 

Cécile Contor
15 Jahre
Lycée Classique d’Echternach

De Piwitsch: Wie kamst du zur Show?

CC: Nach meiner Anmeldung über die Internetseite wurde ich zum Casting eingeladen. Wir mussten erst einen Fragebogen mit unterschiedlichen Fragen ausfüllen. Außerdem ging es darum, kleine Aufgaben zu lösen. Es gab auch Teamaufgaben. Zu dritt sollten wir zum Beispiel ein Modell bauen. In dieser Aufgabe ging es darum zu schauen, wie wir in einem Team zusammenarbeiten. Das ist in der Show sehr wichtig, weil man in Teams für die Challenges antritt. Am nächsten Tag gab es schon ein zweites Casting.  Als ich erfuhr, dass ich dabei bin, war ich überglücklich.

De Piwitsch: Wie lief ein Drehtag ab? 

Immer wieder mussten neue Challenges aufgebaut werden. 

CC: Wir kamen früh morgens nach Belval. Hier wurde die Sendung gedreht. Dann ging es zuerst in die Maske. Dort wurden wir geschminkt, damit es im Fernsehen besser aussieht. Dann ging es auch schon mit der ersten Challenge los. Mittags haben wir alle gemeinsam gegessen. Am Nachmittag wurde die zweite Challenge gedreht, und dann noch das Duell. An einem Tag wurde also eine ganze Episode gedreht. Lustigerweise hatte ich mir das Studio größer vorgestellt. Dass es mir vorkam, als wäre gar nicht so viel Platz, lag aber vielleicht an den Kameras. Es standen sehr viele davon im Studio. 

Um eine Sendung aufzunehmen, braucht man viel Technik.

De Piwitsch: Ihr musstet Interviews vor der Kamera geben. Wie war das für dich? 

CC: Anfangs hatte ich Angst, Dummheiten zu sagen. Dann habe ich mich an die Situation gewöhnt und konnte die Kameras einfach vergessen. Auch bei den Challenges habe ich am Anfang viel auf die Kameras geachtet. Man muss immer darauf aufpassen, gut zu stehen. Man sollte zum Beispiel nie mit dem Rücken zur Kamera stehen. Aber auch daran gewöhnt man sich. 

De Piwitsch: Wie schwer waren die Challenges? 

Während der Challenge ist Konzentration gefragt. 

CC: Manche Aufgaben waren leicht, andere schwieriger. Für mich war aber vor allem die Aufregung eine Herausforderung. Während der Challenge fiel es mir manchmal schwer, das Rätsel zu lösen. Oft fiel mir die Lösung erst ein, wenn die Challenge vorbei war und wir ein bisschen Ruhe hatten. Trotzdem fand ich es richtig gut, mitzumachen. Wir haben versucht, immer positiv zu bleiben und als Team zusammenzuarbeiten. Es hat schon sehr viel Spaß gemacht. 

Was kannst du den Nachwuchstalenten mit auf den Weg geben?

Wenn ihr später Lust habt, bei der Show mitzumachen, traut euch! Man kann nur gewinnen und nichts verlieren. Ich habe sehr viel dazugelernt, nicht nur über Wissenschaften. Ich habe gelernt, besser mit anderen Menschen zu kommunizieren. Auch das Knobeln im Team hat mir viel gebracht. Ich habe gemerkt, dass ich mich weiterentwickelt und mehr Selbstvertrauen bekommen habe. Sogar vor der Kamera zu stehen, habe ich hinbekommen. 

Tolle Stimmung am Set!