Tierzähne – Hilfsmittel der Natur
23. Februar 2026Tiere haben unterschiedliche Zähne. Das liegt daran, dass ihre Zähne verschiedene Aufgaben übernehmen müssen. Die einen Tiere fressen Pflanzen, die anderen Fleisch, und noch andere beides. Die Natur gibt ihnen die passenden Werkzeuge.

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Fleischfresser: Ein Löwe hat lange Eckzähne. Damit kann er seine Beute festhalten und das Fleisch zerreißen. Sehr lange Eckzähne heißen Stoßzähne. Robben und Elefanten nutzen sie, um sich zu wehren. Walrosse nutzen sie sogar als Stütze beim Klettern! Damit sie am Ende auch Knochen, Knorpel und Sehnen ihrer Beute besser verdauen, nutzen die Tiere Reißzähne. Diese liegen weiter hinten im Gebiss und bekommen auch sehr feste Nahrung klein.

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Planzenfresser: Kühe und Pferde müssen das Gras oder Heu gründlich zermahlen. So können sie es gut verdauen. Deshalb haben sie breite, flache Backenzähne.
Allesfresser: Wildschweine und Bären haben sowohl scharfe Schneidezähne als auch Eckzähne, mit denen sie vor allem Fleisch fressen. Mit ihren breiten Backenzähnen können sie aber auch dicke Nüsse, Pflanzen oder Wurzeln zermahlen.

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Die Eckzähne des Wildschweins heißen Hauer oder Gewehr.

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Die Schneidezähne des Bibers sind besonders hart, damit er Baumstämme durchknabbern kann. Durch das ständige Nagen am Holz nutzen sie allerdings schnell ab. Zum Glück wachsen sie ein Leben lang nach.
Verliert ein Hai oder ein Krokodil einen Zahn, wächst sofort einer nach. So muss der Fleischfresser nie fürchten, seine Beute nicht fangen zu können.

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Können Tiere Zahnschmerzen bekommen? Na klar! Auch Tiere haben Zahnschmerzen, wenn sich zum Beispiel eine Wurzel entzündet. Aber wie sollen Tiere Zähne putzen? Eine Zahnbürste gibt es bei Tieren nicht. Die meisten brauchen auch keine Zahnpflege. Das liegt daran, dass sie sich ganz anders ernähren als Menschen. Süßigkeiten und Schokolade: Fehlanzeige! Tiere wissen sich zu helfen, falls nötig: Affen knabbern zum Beispiel an Zweigen oder benutzen harte Pflanzen, um Essensreste von den Zähnen zu entfernen.