Vom Produkt zum Alltagswort

21. September 2026

Manche Wörter waren zuerst gar keine normalen Wörter, sondern Markennamen. Solche Wörter zeigen, wie stark Werbung und Alltagssprache miteinander verbunden sind.

Foto: Holger Ellgaard / Wikimedia Commons

Fön

„Fön“ war einmal ein Markenname für einen Haartrockner. Heute ist das Wort so normal geworden, dass viele einfach „Föhn“ zu jedem Haartrockner sagen. Man kann das Wort mittlerweile mit „h“ schreiben, wie den Namen des warmen Föhnwindes. Nach diesem Wind wurde die Marke Fön ursprünglich benannt.

Bic

Bic est une marque de stylos à bille. En français, on dit souvent « un Bic » pour parler d’un stylo à bille simple, même s’il vient d’une autre marque.

Photo: Shutterstock / Georgios Gkoumas
Foto: Werbung aus dem Jahr 1929

Frigo

Frigidaire était une marque de réfrigérateurs. Le mot est devenu si courant qu’il peut désigner un réfrigérateur en général. Depuis on dit: le frigo.

Kärcher

Kärcher ist eine Marke für Reinigungsgeräte. Das Verb „kärchern“ bedeutet im Alltag: etwas mit einem Hochdruckreiniger gründlich abspritzen und reinigen.

Foto: Shutterstock / Virrage Images
Foto: Shutterstock / GS23

Tempo / Kleenex

Tempo ist eine Marke für Papiertaschentücher. Weil sie sehr bekannt wurde, sagen viele „ein Tempo“, auch wenn ihr Taschentuch von einer anderen Firma stammt.

Kleenex est une marque de mouchoirs en papier. Le nom est si connu qu’on l’utilise souvent pour parler de n’importe quel mouchoir jetable.

Zewa / Sopalin

Zewa ist eine Marke für Küchenpapier. Viele sagen „Zewa“, wenn sie ein Blatt von der Küchenrolle meinen. Das Küchenpapier braucht man zum Aufwischen, Putzen oder Abtrocknen. Die Abkürzung steht übrigens für „Zellstofffabrik Waldhof“.

Sopalin est une marque d’essuie-tout. Beaucoup de personnes disent « du Sopalin » pour demander du papier absorbant, même quand le rouleau porte un autre nom.

Foto: Shutterstock / Oleg Opryshko
Foto: Shutterstock / Prostock-studio

Labello

Labello ist eine Marke für Lippenpflegestifte. Im Alltag meint „ein Labello“ oft jeden Stift gegen trockene Lippen. Dabei gibt es noch viele weitere Marken.

Piwel

Piwel (von den Anfangsbuchstaben des Gründers Pierre Welter) ist der traditionelle Markenname für luxemburgische Stahlwolle und Schauerschwämme. Das seit 1935 bestehende Familienunternehmen mit Sitz in Bartringen produziert dort bis heute verschiedene Arten von Stahlwolle, Metallgewebe und Topfreiniger. Auf Luxemburgisch kann man sagen: „Mam Piwel ginn d’Dëppen erëm ganz blénkeg.“

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Foto: Shutterstock / New Africa

Thermos

„Thermos“ war ein Markenname für Isoliergefäße. Daraus wurde „Thermoskanne“. Gemeint ist eine Kanne, die Getränke lange warm oder kalt hält.

Scotch

Scotch est une marque de ruban adhésif transparent. En France ou au Luxembourg, on demande souvent « du Scotch » pour coller une feuille, un paquet ou une affiche abîmée.

Photo : Shutterstock / Dmytro Hai
Photo : Shutterstock / Stokkete

Caddie

Caddie est une marque liée aux chariots de magasin. Dans la langue courante, « un caddie » désigne souvent le chariot que l’on pousse au supermarché local.